IBU World Cup | Biathlon Arena Lenzerheide IBU

Artikel - IBU World Cup

Kandidatur Biathlon-Weltcup-Zyklus 2022 bis 2026

Im Frühling hat die Biathlon Arena Lenzerheide AG in Zusammenarbeit mit Swiss-Ski die Bewerbungsunterlagen für die Vergabe des kommenden Biathlon-Weltcup-Zyklus an die International Biathlon Union (IBU) eingereicht. Die Vergabe betrifft die Saisons 2022/23 bis 2025/26. 

Die IBU entscheidet im Februar 2021, welche neun Standorte einen oder mehre Biathlon-Weltcups austragen dürfen.

Ein Biathlon-Weltcup, das ist das nächste Ziel der Biathlon Arena Lenzerheide in Lantsch/Lenz. Seit der Eröffnung der Schiessanlage im Jahr 2013, hat sich der Standort über den nationalen Verband Swiss-Ski regelmässig für nationale und internationale Wettkämpfe mit wachsender Bedeutung beworben. Die IBU Youth & Junior World Championships Biathlon im Januar 2020 waren indes der bedeutendste Meilenstein auf dem Weg zum grossen Ziel, den Weltcup in die Schweiz zu holen. 

Neue Organisationsstruktur Biathlon Arena Lenzerheide AG

Um für einen allfälligen Weltcup-Zuspruch und den stetig gewachsenen Wettkampfbetrieb bestmöglich aufgestellt zu sein, organisiert sich die Aktiengesellschaft neu in zwei Organisationsstrukturen – Wettkampf und Betrieb.

Ein Biathlon-Weltcup, das ist das nächste Ziel der Biathlon Arena Lenzerheide in Lantsch/Lenz. Seit der Eröffnung der Schiessanlage im Jahr 2013, hat sich der Standort über den nationalen Verband Swiss-Ski regelmässig für nationale und internationale Wettkämpfe mit wachsender Bedeutung beworben. Die IBU Youth & Junior World Championships Biathlon im Januar 2020 waren indes der bedeutendste Meilenstein auf dem Weg zum grossen Ziel, den Weltcup in die Schweiz zu holen. Denn bereits im Herbst 2020 werden die Weltcupstationen für den nächsten Zyklus von 2022 bis 2026 von der International Biathlon Union (IBU) vergeben.

Neue Organisationseinheit «Wettkampf»
Bislang wurde die Aktiengesellschaft, die sowohl den ganzjährigen Betrieb sowie die Wettkampforganisation beinhaltete, von Silvio Baselgia als Geschäftsführer geleitet. Im Betrieb sind zwei Unterkünfte, ein Bistro, das Langlaufzentrum sowie die Organisation des Trainingsbetriebes und der Biathlonkurse für Freizeitgäste integriert. Zusätzlich werden pro Jahr zwei bis drei internationale Biathlon-Wettkämpfe organisiert sowie alle zwei Jahre die Durchführung der FIS Tour de Ski unterstützt.

Um für einen Biathlon-Weltcup oder später auch eine Biathlon-Weltmeisterschaft organisatorisch professionell aufgestellt zu sein, wird unter dem Dach der Biathlon Arena Lenzerheide AG neben der Betriebsorganisation der Anlage neu die Organisationseinheit «Wettkampf» gebildet. Die Wettkampforganisation wird sich zukünftig aus-schliesslich um die Planung, Organisation und Durchführung von nationalen und internationalen Biathlonwettkämpfen kümmern. Geleitet wird der Bereich, den es bis zu einer möglichen Weltcup Vergabe aufzubauen gilt, von Silvio Baselgia als Geschäftsführer. Für die ganzjährige Betriebsorganisation mit den Bereichen Hospitality und Academy wird ein neuer Geschäftsführer gesucht.

Als Stabstelle wird der Bereich Marketing und Medien eingeführt. Die vorhandenen Synergien können somit auch zukünftig optimal genutzt und gefördert werden.

Nachhaltiger Betrieb hat oberste Priorität
Ein nachhaltiger Betrieb ist für die Biathlon Arena Lenzerheide AG das oberste Ziel. Diese setzt ein professionelles, ganzjähriges Angebot voraus. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte hat das Unternehmen das Angebot in Teiletappen bis heute stets nachhaltig ausgebaut. Ein nächster Meilenstein soll nun folgen - die Erweiterung der Rollskibahn von 1.6km auf 5.2km. Mittels dieser Massnahme kann ein nachhaltiger Betrieb, unter Berücksichtigung verschiedener Interessen (z.B. Naturschutz), gewährleistet werden.

Am 19. Mai 2019 sagte die Stimmbevölkerung von Lantsch/Lenz Ja zur Erweiterung der Rollskibahn in der Biathlon Arena Lenzerheide. Nach dem Commitment der Gemeinde wurde das Projekt plangemäss vorangetrieben. Seit kurzem wurde die Zonenplanrevision durch den Kanton genehmigt, die seit Ende April abgelaufene 30- tägige Einsprachefrist, bliebt ungenutzt. Im nächsten Schritt wird nun das konkrete Bauprojekt mittels einem BAB eingereicht. Geplanter Baustart ist im Frühling 2021.